Freundschaftsspiel in Bad Breisig

Am Freitag, 16 Oktober treffen sich die Boulesportler bon jeu des SSV Urmitz Bahnhof mit den Bouler vom Boule Treff Bad Breisig, auf dem Boulodrome von Bad Breisig. Bei diesem Freundschaftsspiel stehen sich jeweils 7 Spieler pro Team gegenüber, die in 2er und 3er Mannschaften aufgeteilt werden. Wenn das Wetter an diesem Tag mitspielt, können wir 3 Spiele absolvieren. Allen Teilnehmern sollte dieses Freundschaftsspiel viel Spaß bereiten, so dass weitere freundschaftliche Treffen in naher Zukunft vereinbart werden können.

 

Mit den befreundeten Boulern, der Deichbouler werden wir am 23 oder 30 Oktober ein Freundschaftsspiel haben. Anderer Vereine melden sich nach dem sie es mit ihren Mitgliedern besprochen haben.

 

Wer gern einmal das Boulespiel in Urmitz Bahnhof bei bon jeu ausprobieren möchte, der schaut dientags und freitags ab 16.00 Uhr auf der Sportanlage in Urmitz Bahnhof vorbei.

Mitzubringen ist zunächst nur Spaß am Spiel.

Bei uns spielt jeder mit jedem und jeder gegen jeder,

egal ob Ligaspieler, Hobbyspieler oder Neuzugänge.

Neuzugänge werden am Anfang einem erfahrenen Spieler zugeteilt.

 

Wo harmonisch neu definiert wurde mit Extrawurst braten,

dies gibt es bei uns nicht.

Egal wie gut oder nicht so gut eine/r spielt.

Gleichbehandlung ist euer gutes Recht!

 
 

 

 

Trainingstage bon jeu SSV Urmitz Bhf.

 

Dienstag ab 16:00 Uhr

Freitag ab 16:00 Uhr 

Bei Bedarf können Boulekugeln leihweise zur Verfügung gestellt werden.

  

 

 

 Freitags ab 14:00 Uhr Sondertraining

 

Schnuppertraining für ernsthafte Interessenten

 

 

 

Wir bieten Neueinsteigern die

 

Möglichkeit, diesen faszinierenden Sport

 

von der Pike auf zu lernen.

 

 

Anfragen per E-Mail an: 

h.s.v.schwarz@t-online.de 

Abteilungsleiter

oder

adiahrenberg@onlinehome.de

Sportwart

 

 

Boulodrome mit schattigen Spielfeldern

Wer von uns würde tatsächlich gerne stundenlang

beim Boule in der prallen Sonne braten.

Eine Beleuchtung wäre super,

da hinken wir nicht mehr hinterher,

ist in Arbeit.

Boulodrome von Urmitz Bahnhof

ohne Beleuchtung

Wir werden uns in jedem Fall Mühe geben, noch vor der nächsten Eiszeit eine Beleuchtung für unser Boulodrome zu bekommen. Alle in der Region haben es vor der nächsten Eiszeit geschafft ob Urmitz Rhein, Sankt Sebastian, Weißenthurm, Niederberg, Karthause und und und nur Urmitz Bahnhof hinkt hinterher. Allerdings haben wir Schatten spendende Bäume sind natürlich zwingend erforderlich, auf Grund der besonderen klimatischen Verhältnisse in unserer Heimat.

 

Boule,
das ist doch kein Sport!!

Eine kleine statistische Überlegung hierzu:
(ich glaube ihr, denn ich habe sie selbst gefälscht!)

Ein Turnier bestehe aus durchschnittlich 5 Spiel-Runden.
Eine Runde bestehe aus durchschnittlich 10 Aufnahmen.
Bei einer Aufnahme wirft jeder Spieler 3 Kugeln (beim Triplette 1/3 weniger!) à ca. 700 g.
Bei jedem Kugelwurf legt er 2-mal die Entfernung Abwurfkreis – Zielkugel zurück, also

2 x ca. 9 m = 18 m,

einmal hin und einmal zurück. (Es soll Spieler geben, die diesen Weg mehrfach gehen: Entsprechend länger ist der Gesamtweg.)

Der Durchschnittsspieler wirft demnach in einem Turnier durchschnittlich

5 x 10 x 3 x 0,7 kg = 105 kg Stahl

durch die Luft und legt dabei

5 x 10 x 3 x 18 m = 2700 m

zurück.

Dabei sind weitere Wege (zum Ruheplatz, zur Verpflegung, zur Toilette, zu Freunden und Bekannten, etc.) noch nicht mit berücksichtigt. Dazu darf die Strecke leicht (sagen wir einmal) vervierfacht (?) werden.

Der Spieler spielt jeden zweiten Wurf aus der Hocke. Dabei wird sein durchschnittliches Körpergewicht von freundlich geschätzten 75 kg um 50 cm gesenkt und wieder angehoben, demnach um 1 m bewegt. Er senkt also sein Gesamtgewicht von

5 x 5 x 3 x 75 kg = 5.625 kg

um 50 cm und hebt es nach kurzer Verweilzeit wieder um 50 cm an. Auf diese seine Masse von 5625 kg wirkt die Erdbeschleunigung g = 9,81 m/s², woraus sich ein Produkt von

5625 kg x 9,81 m/s² = ca. 55200 kgm/s²

ergibt.

Multipliziert mit dem Hubweg von 50 cm = 0,5 m ergibt sich nun für den Spieler eine von ihm insgesamt zu leistende Hubarbeit aus der Hocke in den Stand von

ca. 27600 kgm²/s² = ca. 27600 J = 27,6 kJ.

Würde diese Energie allein aus der vollständigen Verbrennung seines ihm eigenen Körperfettes bezogen, entspräche dies bei einer Energiedichte von 38 kJ je g Fett einer Fettmenge im Gesamtgewicht von ca. 0,730 g, dies allein nur für den „Anhebevorgang“.

Gehen wir von einem Mix aus 10 % Eiweiß (Energiedichte 17 kJ/g), 40 % Kohlenhydrate (KH, 17 kJ/g) und 50 % Fett aus, ergibt sich ein Massenverbrauch von

27600 x 50 % (Summe aus Eiweiß- und KH-Anteil) / 17 kJ je g = ca. 0,810 g Eiweiß bzw. KH und 27600 x 50 % /38 = ca. 0,365 g Fett,

zusammen also eine Gesamtmasse von ca. 1,175 g Körpermasse.

Da das Absenken des Körpergewichts nicht im freien Fall erfolgt, sondern durch Muskelarbeit abgebremst wird, muss der Spieler noch einmal einen entsprechenden Energiebetrag für diese Bremsarbeit aufbringen. Bei einem angenommenen biologischen Wirkungsgrad von einfachheitshalber 50 % muss der Energie- und damit auch der Massenbedarf verdoppelt werden. Die 50 % ungenutzte Energie gehen dem Spieler als Abwärme verloren. Immerhin werden sie genutzt, um seine Körpertemperatur aufrecht zu erhalten oder sogar zu erhöhen. (Es wurden schon auf mehreren Turnieren schwitzende Boulespieler gesichtet, vorzugsweise allerdings bei leicht erhöhten Umgebungstemperaturen, wenn die Wärmeabstrahlleistung des Körpers aufgrund der geringen Temperaturdifferenz Körper – Umgebung insgesamt minimiert war! In solchen Fällen pflegt der Körper ja die Verdampfungsenthalpie des Schweißes zum Wärmeentzug und damit sehr effektiv zur Kühlung zu nutzen.)

Wenn jeder „Anhebevorgang“ ca. 1 Sekunde dauert, dann benötigt er zum Anheben dieser 5625 kg

5 x 5 x 3 x 1 Sekunde = 75 Sekunden.

Teilt man nun den Energiebetrag durch die Zeit, so ergibt sich ein Quotient von 27,6 kJ / 75 s und damit eine Leistung von ca. 0,37 kJ/s = 0,37 kW = 0,5 PS (1 kW = 1,37 PS).

Es soll Boulespieler geben, die nach einem mehrstündigen Turnier erheblichen Muskelkater nicht nur in den Oberschenkeln hatten.

Bisher unberücksichtigt ist der Energiebedarf für die zurückzulegenden Fußwege, das Halten der Kugel und den Kugelwurf. Da nicht wenige Spieler zwischen den Aufnahmen Übungswürfe absolvieren, erhöht sich der Energiebedarf beträchtlich.

Aber wie auch immer ihm sei! Es ist unumstößlich bewiesen:

Boule ist Leistungssport

So, das musste einmal gesagt werden!

 
 
 
 
schweinchenschiesser